Was kostet eine Hotelwebsite?
Eine pauschale Zahl wäre nur geraten. Was eine Hotelwebsite kostet, hängt davon ab, was alles dazugehört und wer sich danach darum kümmert. Hier siehst du, woraus sich der Preis zusammensetzt, welche Wege es gibt und wie du ausrechnest, ob sich eine Website für dein Hotel lohnt.
Die Kurzfassung
- Eine Hotelwebsite kostet einmal Geld für den Bau und dann laufend für Betrieb und Pflege. Wer nur den Baupreis vergleicht, sieht erst die Hälfte.
- Bei Agenturen und Webdesignern zahlst du für den Bau schnell 2.000 € und mehr (dazu kommen oft Hosting und Pflege). Im Website-Abo zahlst du meist keine oder eine geringe Einrichtungsgebühr und in der Regel 99 € bis 399 € im Monat.
- Die richtige Frage lautet deshalb nicht nur: Was kostet die Website? Sondern: Was kostet sie in drei Jahren, mit allem, was dazugehört?
- Und: Was bringt sie dir in der Zeit? Eine Hotelwebsite ist kein Prospekt, sondern ein Werkzeug, um Gäste zu gewinnen. Jede Buchung, die direkt statt über ein Portal kommt, spart dir Provision.
Woraus sich die Kosten einer Hotelwebsite zusammensetzen
Egal, wen du fragst: Der Preis setzt sich aus einmaligen Kosten (für den Bau) und laufenden Kosten (für den Betrieb) zusammen. Wer nur den ersten Teil vergleicht, hat erst die Hälfte gesehen.
| Einmalig (Bau) | Laufend (Betrieb) |
|---|---|
| Konzept und Seitenstruktur | Domain |
| Gestaltung im Stil deines Hotels | Hosting |
| Texte und Fotos aufbereiten | Sicherheit und Updates |
| Programmierung für Handy und Desktop | Änderungen und Pflege (neue Preise, neue Fotos, neue Angebote) |
| Anbindung deiner Buchungsmaschine | Anpassungen bei neuen Datenschutz-Regeln |
| Impressum, Datenschutz und Cookie-Banner | Optional: Gäste-Chatbot und Suchmaschinenoptimierung |
Die drei Wege und was sie wirklich kosten
Selbst bauen mit Baukasten
Niedrige Kosten, viel Eigenarbeit. Du zahlst ein Abo beim Anbieter und gestaltest, schreibst und pflegst alles selbst. Bezahlt wird also vor allem mit deiner Zeit. Du musst dich darum kümmern, alles auf dem aktuellen Stand zu halten und die Ergebnisse zu verbessern.
Kaufen bei einer Agentur
Ein Einmalbetrag für die Website, schnell 2.000 € und mehr. Hosting, Sicherheitsupdates und Änderungen sind oft ein eigener Vertrag oder werden nach Aufwand berechnet. Das solltest du in jedem Angebot einzeln erfragen.
Mieten im Abo
Ein fester Monatsbeitrag, in dem Bau, Technik und Pflege stecken. Du legst am Anfang keine große Summe auf den Tisch, zahlst dafür aber, solange du die Website nutzt. Wie das genau aussieht, steht auf der Seite Hotelwebsite mieten.
So rechnest du fair: drei Jahre statt nur der Baupreis
Rechne jedes Angebot auf drei Jahre hoch, mit allen Posten. Erst dann siehst du, was es dich wirklich kostet (alle Preise zzgl. USt.):
| Posten | Kaufenbei einer Agentur | Mietenim Website-Abo |
|---|---|---|
| Am Anfang | Schnell 2.000 € und mehr für den Bau | Keine oder eine geringe Einrichtungsgebühr |
| Jeden Monat | Hosting, Wartung und Änderungen, je nach Vertrag | In der Regel 99 € bis 399 €, Service inklusive |
| Nach drei Jahren | Baupreis plus 36 Monate laufende Kosten | 3.564 € bis 14.364 € (36 Monatsbeiträge) |
Ehrlich gesagt: Rechnest du nur die Website, ist ein Einmalkauf über drei Jahre oft günstiger. Der Vergleich kippt, sobald Hosting, Updates, Änderungen und deine eigene Zeit dazukommen. Ein Beispiel: Kostet die Agenturwebsite 2.000 € und laufen für Hosting, Wartung und Änderungen 50 € im Monat auf, bist du nach drei Jahren bei 3.800 €. Das entspricht einem Abo für gut 105 € im Monat.
Dazu kommt, was der Preis allein nicht zeigt: Eine Website im Abo bleibt in Bewegung. Neben kleinen Änderungen lassen sich meist auch der Stil und größere Anpassungen umsetzen, ganz so, wie du es für dein Haus willst. Die Website bleibt dadurch dynamisch und technisch auf dem aktuellen Stand, auch bei Datenschutz und Suchmaschinenoptimierung. Eine einmalig gekaufte Website ist dagegen zwar fertig, bleibt aber ohne Betreuung stehen. Sie frisst Zeit, weil du dich selbst um Änderungen und Pflege kümmern musst, und sie ist nach ein, zwei Jahren oft nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ob das bei einem Angebot so gilt, steht im Vertrag, frag gezielt danach.
Was eine Hotelwebsite bringen kann: eine Beispielrechnung
Eine Hotelwebsite ist kein hübscher Prospekt im Netz. Sie ist der Teil deiner Gästegewinnung, der dir selbst gehört. Sie wird bei Google und in KI-Suchen gefunden. Sie zeigt dein Haus so, wie du es zeigen willst. Und sie führt Gäste zur Direktbuchung, ohne dass ein Portal mitverdient. Deshalb gehört zur Kostenfrage auch die Frage, was dir die Website bringt.
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Belegte Zimmernächte | 30 Zimmer × 365 Tage × 40 % Auslastung (Saisonbetrieb) | 4.380 Nächte |
| Zimmerumsatz im Jahr | 4.380 Nächte × 90 € pro Zimmer | rund 394.000 € |
| Davon über Portale | angenommen 60 % der Buchungen | rund 237.000 € |
| Provision an die Portale | mindestens 12 % | rund 28.000 € im Jahr |
| 10 % davon direkt gebucht | 10 % der Portalbuchungen kommen direkt | rund 2.800 € im Jahr |
Das heißt: Schafft es dieses Haus, in einem Jahr nur 10 % seiner Portalbuchungen auf Direktbuchungen zu verschieben, bleiben rund 2.800 € Provision im Haus. Dazu kommt weniger Abhängigkeit von den Portalen. Gäste, die das Haus ohne gute Website gar nicht gefunden hätten, sind dabei noch nicht einmal eingerechnet. Eine Website, die im Jahr weniger kostet, als sie an Provision spart, bezahlt sich also selbst.
Wichtig: Das ist ein Rechenbeispiel, keine Prognose. Wie viel sich verschieben lässt, hängt von deinem Haus, deiner Lage und deinen Gästen ab. Ein kleineres Haus hat entsprechend weniger Hebel (mit denselben Annahmen wären es bei 15 Zimmern rund 1.400 € im Jahr). Mit deinen eigenen Zahlen rechnest du im Provisionsrechner.
Genau so sollte sich jede Hotelwebsite rechnen, auch unsere. Unser Anspruch ist, dass die Rechnung für dich aufgeht (und wir dich deshalb möglichst lange als Kunden behalten).
Kosten, die oft vergessen werden
Gebühren von Dritten laufen meist über eigene Verträge. Dazu zählen zum Beispiel deine Domain, deine Buchungsmaschine oder zusätzliche Tools wie Bewertungs-Widgets und Newsletter. Frag nach, was davon im Angebot steckt und was du selbst trägst.
Werbebudget ist ein eigener Posten. Manche Anbieter koppeln die Website an bezahlte Anzeigen. Das kann sinnvoll sein, gehört aber getrennt gerechnet.
Deine eigene Zeit kostet auch. Jede Stunde, die du selbst an der Website sitzt, fehlt dir im Haus. Beim Baukasten ist das oft der größte Kostenpunkt.
Diese Fragen solltest du jedem Anbieter stellen
Mit diesen Fragen siehst du schnell, was ein Angebot wirklich kostet, egal von wem es kommt.
- Sind Hosting, Sicherheit und Updates im Preis, oder kommt ein zweiter Vertrag dazu?
- Was kosten Änderungen und wie schnell werden sie umgesetzt?
- Steht die Domain auf deinen Namen?
- Wird deine Buchungsmaschine angebunden, oder musst du wechseln?
- Wo liegt die Website (und wie ist der Datenschutz geregelt)?
- Gibt es eine Mindestlaufzeit (und wie kündigst du)?
Unsere Antworten findest du bei den Preisen, in den häufigen Fragen und in den AGB.
Häufige Fragen zu den Kosten
Was kostet eine Hotelwebsite?
Das hängt vom Weg ab. Bei Agenturen und Webdesignern zahlst du für den Bau schnell 2.000 € und mehr. Dazu kommen meist laufende Kosten für Hosting und Pflege. Im Website-Abo zahlst du in der Regel 99 € bis 399 € im Monat (je nach Umfang). Mit einem Baukasten zahlst du wenig Geld, dafür viel Zeit.
Welche laufenden Kosten hat eine Hotelwebsite?
Domain, Hosting, Sicherheit und Updates, dazu Änderungen und Pflege. Je nach Angebot steckt das im Preis oder läuft über eigene Verträge.
Ist ein Abo nicht teurer als eine einmalige Website?
Das kommt darauf an, was du mitrechnest. Rechnest du nur den Bau, ist der Einmalkauf über drei Jahre oft günstiger. Rechnest du Hosting, Pflege, Änderungen und deine eigene Zeit mit, sieht es anders aus. Rechne bei jedem Angebot alle Posten zusammen, dann kannst du fair vergleichen.
Wie finde ich heraus, ob sich eine neue Website lohnt?
Rechne aus, wie viel Provision du im Jahr an Portale zahlst. Überleg dann, welcher Teil davon direkt kommen könnte. Schon 10 % können ein vierstelliger Betrag sein (siehe Beispielrechnung oben). Mit deinen eigenen Zahlen geht das im Provisionsrechner.
Gibt es bei Websites versteckte Kosten?
Versteckt sind sie selten, aber oft nicht auf den ersten Blick sichtbar: Hosting, Wartung, Änderungen nach Aufwand und Gebühren für Domain, Buchungsmaschine oder zusätzliche Tools. Frag bei jedem Angebot, was im Preis steckt und was nicht.
Weiterlesen: Hotelwebsite mieten statt kaufen. Was ein Website-Abo ist, welche Vor- und Nachteile es hat und worauf du im Vertrag achten solltest.
Fragen zu unserem Angebot beantworten wir in den häufigen Fragen oder im kostenlosen Website-Check. Oder schreib an info@hotelfreunde.com.